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sonderausstellung Carl Bössenroth – Berge, Seen, Meer & mehr
Neben Farbexperimenten mit Tempera- und Pastellfarben, die in der Patentierung seines Tempera-Pastells gipfelten, beschäftigte er sich mit dem Leben in der Großstadt München, wovon z.T. großformatige Gemälde z. B. vom "Marienplatz bei Nacht" in einer ganz eigenen Lichtstimmung zeugen. Um 1914 wendet er sich dann der Marinemalerei zu und geht nach Kiel, später Eckernförde (1916 – 1919), wo er neben U-Booten seine Liebe für den Eckernförder Hafen und seine Holzbrücke entdeckt. Ein Panorama der Stadt, das als Wandpaneel für eine Wand im Esszimmer einer Eckernförder Kaufmannsfamilie in Auftrag gegeben wurde, kann als Höhepunkt seiner Eckernförder Motive bezeichnet werden. Auf Reisen nach Teneriffa, den Shetland-Inseln und Norwegen entstehen zahlreiche Arbeiten unterschiedlichen Formats, die sein Spätwerk einleiten, das im wesentlichen aus Bildern der Insel Fehmarn, wo er die Sommer von 1931 bis 1935 verbrachte, besteht. Impressionistische und naturalistische Elemente bestimmen seine Malweise zwischen 1900 und 1935, zeitweilig scheinen um 1900 auch Jugendstilmerkmale auf. Bössenroth starb 1935 in Berlin. Das Eckernförder Museum zeigt nach 10 Jahren eine zweite Retrospektive mit seitdem neu aufgetauchten Werken, die ca. 45 der etwa 125 im Katalog neu erfassten Bilder erstmals öffentlich zeigt.
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info Laufzeit: 4. Juli bis 22. August 2010
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